Thema

Handpflege

Im Kampf gegen Viren werden unsere Hände stark beansprucht. Mehrmals pro Tag werden sie den Einflüssen von Wasser und Seife sowie alkoholhaltigen Desinfektionsmitteln ausgesetzt. Alle diese externen Einflüsse machen unsere Hände trocken, spröde, rau und rissig.

Häufiges Händewaschen ist derzeit wichtiger als je zuvor. Doch die Haut an den Händen ist fast so dünn und empfindlich wie die Gesichtshaut. Sie hat kaum Fettgewebe und nur wenige Talgdrüsen und dabei muss sie vieles aushalten. Die natürliche Hautschutzbarriere kann besonders während der Quarantäne durch verstärkte Hygienemassnahmen strapaziert werden.

Richtige Hautpflege kann die Hände vor Austrocknung schützen. Jede Hautpartie hat ihre eigene Bedürfnisse, so auch die Haut an den Händen. Da sollte die Hautpflege optimal darauf abgestimmt sein. Trockene, raue und rissige Hände profitieren von einer Extraportion Pflege. Folgende Tipps können Abhilfe schaffen:

  • Die Hände sollten mit lauwarmem Wasser gewaschen werden, so tun Sie Ihrer Haut schon etwas Gutes. Zu heisses oder zu kaltes Wasser entzieht der Haut Feuchtigkeit und Fett und kann die schützende Fettschicht der Hände zerstören.

  • Sie können beim Händewaschen einmal pro Woche eine weiche Nagelbürste verwenden, um abgestorbene Hautzellen weich zu entfernen.

  • Die Hände sollten regelmässig mit einer reichhaltigen oder feuchtigkeitspendenden Handcreme eingecremt werden. Für sehr trockene Hände sind Cremes mit Urea bestens geeignet, da sie die Haut vor dem Austrocknen schützen. Handcremes mit Olivenöl oder Sheabutter beruhigen und regenerieren strapazierte Haut, indem sie der Haut wichtige Fettsäuren liefern.

  • Auch die Nagelhaut braucht Pflege, sonst kann sie einreissen. Massieren Sie die Handcremes am Nagelansatz ein.

  • Gönnen Sie Ihren Händen jeden Tag ein wohltuendes Handbad, vermutlich haben die meisten Menschen während der Quarantäne genug Zeit für etwas mehr Pflege. Sie können dazu 1 Liter Milch erwärmen, 5 EL Olivenöl dazugeben und Ihre Hände 10-15 Minuten lang verwöhnen lassen.

  • Eine entspannende Handmassage schafft weitere Verwöhnmomente und ist gut für die Durchblutung. Als Massageöl können verschiedene pflegende Öle wie Kokos-, Mandel-, Oliven- oder Aprikosenöl verwendet werden. Massieren Sie Ihre Hände mit kreisenden Bewegungen mit dem Daumen.

  • Eine Extraportion Pflege für die ganze Nacht? Warum nicht? Cremen Sie Ihre Hände grosszügig mit einer reichhaltigen Handcreme ein und ziehen Sie Baumwollhandschuhe darüber. Am Morgen wachen Sie dann mit zart gepflegten, schön geschmeidigen Händen auf.

  • Trinken Sie ausreichend Wasser, bis 2 Liter pro Tag. So wird Ihre Haut aus dem Inneren mit Feuchtigkeit versorgt, und Ihre Hände stehen die täglichen Strapazen erfolgreich durch.

Mit diesen Tipps sehen Ihre Hände immer, nicht nur während der Quarantäne, schön und gepflegt aus!

Fakten zum Thema

  1. Beim Putzen sollte man immer Handschuhe tragen, sonst wird die natürliche Fettschicht der Haut zerstört, wodurch die Haut trocken wird.
  2. Das Rubbeln der Hände mit einem Handtuch reizt die Haut. Am besten tupft man das Wasser ab.
  3. Ein mildes Waschgel oder eine ph-neutrale Seife lässt die Haut weniger austrocknen.




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