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Blütenpollen

Blütenpollen – das „Gold der Bienen“ – wurden schon in der Medizin der Antike geschätzt. Sie gelten als Superfood und als ein vielseitiges Gesundheitsmittel. Was macht Blütenpollen so besonders und so gesund?

Blütenpollen sind winzige männliche Samenzellen einer Blüte. Wenn Bienen Nektar sammeln lesen sie mit ihren Hinterbeinen auch Pollen auf. Diese werden danach mit Nektar und Enzymen angereichert, so dass sich der Blütenstaub zu grösseren Körnchen zusammenklebt. Diese Körnchen beinhalten tausende winzige Staubkörner. Bienen legen Blütenpollen-Vorräte für schlechte Zeiten an, um den Nachwuchs zu ernähren, und machen daraus Gelee Royal, um ihre Königin zu füttern. Und nicht zufällig, da die Blütenpollen mit zahlreichen Nährstoffen punkten. Dank Enzymen wird der leckere Blütenstaub auch für Menschen geniessbar.

Blütenpollen sind reich an den Vitaminen B, C, D, E sowie Proteinen, Cystein, Nukleinsäuren und Magnesium und stärken dadurch unsere Abwehrkräfte, was in Zeiten hoher Ansteckungsgefahr besonders wichtig ist. Die winzigen Körnchen beinhalten mehr als 100 aktive Enzyme, die unserem Körper helfen, Lebensmitteln Nährstoffe effektiv zu entziehen und eine träge Verdauung zu beleben. Blütenpollen schenken unserem Körper einen natürlichen Energie-Boost, enthalten kaum Kalorien und punkten mit Antioxidantien. Sie sind sehr proteinreich (ca. 23% Eiweiss) und liefern essentielle Aminosäuren, die unser Körper nicht selbst produzieren kann. Blütenpollen sind auch gute Zink-Lieferanten und enthalten auch andere Mineralstoffe wie Kupfer und Eisen. Durch ihre breite Palette an Inhaltsstoffen sind diese kleinen Kraftpakete ein bedeutungsvolles Nahrungsergänzungsmittel: sie stärken das Immunsystem, schützen das Herz-Kreislaufsystem, stärken die Knochen, schützen die Zellen, fördern die Verdauung, helfen gegen Stress und Konzentrationsstörungen, sorgen für gesunde Haare und schöne Haut, helfen beim Abnehmen. Und das sind noch längst nicht alle ihre gesundheitsfördernden Auswirkungen.

Wie kann man von diesem Superfood der Bienen profitieren? Hier sind einige Tipps.

  • Nehmen Sie die Blütenpollen genau nach Angabe des Herstellers ein. Starten Sie mit einer niedrigen Dosierung und erhöhen Sie diese dann nach und nach. Bei den meisten Produkten liegt die empfohlene Menge bei einem Esslöffel pro Tag.

  • Integrieren Sie Blütenpollen langsam in Ihren täglichen Speiseplan: streuen Sie sie in Ihr Müsli, Ihren Smoothie, Joghurt, Haferbrei oder auf Ihren Salat. Auch als Topping auf Pancakes sind Blütenpollen sehr lecker.

  • Auch in Getränken schmecken Blütenpollen gut und sind gesund. Rühren Sie Blütenpollen in ein Glas Milch oder in den Kakao, um Ihren Lieblingsgetränken einen leicht süsslichen Geschmack zu verleihen, der ein wenig an blumigen Honig erinnert.

  • Als Nahrungsergänzungsmittel sind Blütenpollen als Granulat, in Kapselform und in Trinkampullen erhältlich, aber auch in Kombination mit anderen Bienenprodukten (zum Beispiel in Propolis und Gelée Royal). Bevorzugen Sie lieber Bienenprodukte ohne Zusatzstoffe.

  • Reine Blütenpollen können Sie direkt bei einer Imkerei beziehen. Achten Sie dabei darauf, wo die Pollen gesammelt wurden.

  • Am besten kaufen Sie hochwertige Blütenpollen regional.

  • Kaufen Sie Bio-Blütenpollen, die aus kontrolliert biologischer Bienenzucht und Imkerei stammen, um die Möglichkeit zu reduzieren, dass sich Pestizidrückstände in den Blütenpollen befinden.

  • Bewahren Sie Blütenpollen-Produkte in einem kühlen, dunklen Ort auf. Frisches Granulat kann vor Ablauf tiefgekühlt werden, um die Haltbarkeit zu verlängern.

  • Beachten Sie, dass einige Menschen auf Bienenprodukte allergisch sind. Ist das auch bei Ihnen der Fall, sollte jede Art von Blütenpollen gemieden werden.

Mit diesen Tipps schenken Blütenpollen Ihnen Vitalität und Kraft für einen aktiven Lebensstil!

Fakten zum Thema

  1. Dank einem speziellen Enzym werden die Blütenpollen lange haltbar und sind vor Keimen und Gärprozessen geschützt.
  2. In Blütenpollen verstecken sich mehr Anteile von Vitaminen als in Obst.
  3. Insgesamt lassen sich in Blütenpollen über 5000 Enzyme und Co-Enzyme nachweisen.




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