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MSM

So regelt Schwefel Ihren Stress

Es ist in jeder Zelle vorhanden und soll bei Gelenkschmerzen, Allergien und Stress Linderung verschaffen und Abwehrkräfte stärken. Was ist MSM und wie können Sie davon profitieren?

MSM ist eine Abkürzung für die organische Schwefelverbindung Methylsulfonylmethan (auch genannt Dimethylsulfon). Diese Verbindung versorgt unseren Körper mit wertvollem natürlichem Schwefel. Viele Pflanzen und Tiere enthalten MSM.

Unser Körper nutzt Schwefel in Form der Eiweissbausteine Methionin, Cystein und Taurin. Die schwefelhaltigen Aminosäuren sind unverzichtbare Bestandteile unseres körpereigenen Eiweisses. Sie bilden sogenannte Schwefelbrücken, die dafür sorgen, dass sämtliche Enzyme und Eiweisse biologisch aktiv werden, um ihre Funktionen erfüllen zu können. Eine ausreichende MSM-Versorgung ermöglicht die Bildung von aktiven Enzymen und Eiweissen. Fehlt Schwefel, fehlt auch Methionin, das Selen dorthin transportieren muss, wo es gebraucht wird. Und Selen ist seinerseits unentbehrlich für ein intaktes Immunsystem.

Viele Hormone (darunter Insulin) und unser körpereigenes Antioxidans Glutathion enthalten Schwefel. Ohne Schwefel kann unser Körper Glutathion nicht bilden und kann daher nicht gegen freie Radikale kämpfen, was gravierende Folgen für unser Immunsystem haben kann. Glutathion ist eines der stärksten Antioxidantien überhaupt und ohne es muss unser Immunsystem viel mehr arbeiten, damit wir nicht unter verstärktem oxidativen Stress leiden.

MSM ist auch Bestandteil von Chondroitinsulfat, von Gelenkschmiere und von der Innenschicht der Gelenkkapseln und spielt somit eine wichtige Rolle im Knorpelgewebe. Ohne Schwefel kann unser Körper nach Schäden durch permanente Belastung keine Gelenkreparaturen durchführen. Als Folge entstehen Degenerationserscheinungen und steife Gelenke. MSM lindert Muskelschmerzen und verbessert die physische Form und ist somit auch für Sportler eine gute Wahl. Es verringert das Verletzungsrisiko durch Überlastung. Bei Stress wirkt MSM ähnlich wie die sogenannten adaptogenen Pflanzen. Es trägt dazu bei, die Energie zu steigern und ein Erschöpfungsgefühl zu vermindern. MSM hilft, sich stärker zu fühlen und über mehr Ausdauer zu verfügen. Es ist auch eine gute Alternative zu herkömmlichen Antihistaminen, da es als Histamin-Blocker fungiert. MSM trägt dazu bei, die Symptome von Nahrungsmittelallergien, Kontaktallergien und Atemwegsallergien zu lindern. Schwefel sorgt für gesunde Haare, Haut und Fingernägel, da unser Körper für die Bildung von Kollagen, Elastin und Keratin ausreichend Schwefel braucht. Ein Schwefelmangel geht häufig mit Gelenkbeschwerden, Problemen mit der Leber, Durchblutungsstörungen, Niedergeschlagenheit, Ängsten, stumpfem Haar, fahler Haut, grauem Star, brüchigen Fingernägeln und schlaffem Bindegewebe einher.
Wie lindern Sie Stress?
Die Umfrage ist vollkommen anonym. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.
Es ist nur eine Abstimmung pro Person möglich und erlaubt.

Wie können auch Sie davon profitieren? Wir haben für Sie die wirksamsten Tipps gesammelt.

  • Achten Sie darauf, dass Lebensmittel mit höherem MSM-Gehalt regelmässig auf Ihrem Speiseplan stehen. Das sind Eier, Fleisch, Milchprodukte, Nüsse oder Hülsenfrüchte, Kaffee, Tomaten und auch Bier.

  • Wenn Sie MSM als Nahrungsergänzung bevorzugen, beachten Sie, dass 4.8 Gramm Tagesdosis als sicher gilt. Doch es gibt keine Angaben davon, ob eine Langzeiteinnahme von MSM-Produkten gesundheitliche Risiken birgt.

  • Bei Allergien hat sich die Dosis von 2600 mg MSM als wirksam gezeigt. Eine Studie hat gezeigt, dass sich die typischen Allergiesymptome schon am siebten Tag verbessert haben. Das gilt für Heuschnupfen, Nahrungsmittelallergien und Allergien gegen Hausstaub und Tierhaare.

  • Bei Gelenkbeschwerden können Sie MSM sowohl in Kapseln als auch äusserlich als MSM-Gel anwenden.

  • Sportler können von einer täglichen Einnahme von 3 Gramm MSM profitieren. Eine Studie hat gezeigt, dass es das Auftreten von Muskelschmerzen reduziert und den Regenerationsprozess nach dem Sport fördert.

  • Bei innerlicher und äusserlicher Anwendung hilft MSM, Ihre Haut zu erneuern und weist eine Anti-Age-Wirkung auf, indem es Falten reduziert und die Haut besser regenerieren lässt. Ihre Fingernägel und Haare werden durch die Einnahme von MSM-Kapseln stärker und glatter.

  • Wenn Sie Vitamine und andere Vitalstoffe einnehmen, können Sie ihre Wirkung durch MSM verstärken. Das gilt für Vitamin C, Coenzym Q10, alle B-Vitamine, Vitamine A, D, E, Aminosäuren, Selen, Kalzium und Magnesium.

  • MSM verbessert die Aufnahme von Vitalstoffen auf zellularer Ebene und verlängert ihre Wirksamkeit. Sie können MSM als Nahrungsergänzung einnehmen, damit Ihr Körper die Nährstoffe aus der Nahrung besser verwertet.

  • Bei erhöhter Zufuhr wirkt MSM leicht abführend und stuhlerweichend und kann Ihnen im Fall von Verstopfung oder übersäuertem Magen oft mehr Linderung verschaffen als die herkömmlichen Medikamente.

  • Wenn Sie nicht gerne Kapseln schlucken, können Sie MSM in Form von Pulver einnehmen. Diese Form lässt auch je nach Einnahmegrund, Gewicht und Alter die Dosierung schnell anpassen.

  • Um den Geschmack zu verbessern, können Sie MSM in Wasser auflösen und etwas Zitronensaft dazugeben.

  • Beachten Sie, dass die Einnahme von MSM am Anfang mit leichten Symptomen wie Durchfall, Hautausschlag, Kopfschmerzen und Müdigkeit einhergehen kann, die üblicherweise nach einer Woche verschwinden. Beginnen Sie mit niedrigen Dosierungen, z. B. in der ersten Woche 1.500 mg, in der zweiten können Sie diese verdoppeln und jeweils beobachten, wie die Verträglichkeit ist.

Durch industrielle Landwirtschaft und Verarbeitung der Lebensmittel ist Schwefelmangel weit verbreitet. Mit diesen Tipps sorgen Sie für eine ausreichende Schwefelversorgung und somit für Ihre allgemeine Gesundheit und Wohlbefinden.

Fakten zum Thema

  1. Schwefel ist ein lebenswichtiges Element und unser Körper besteht zu 0.2 Prozent daraus.
  2. Unser Körper enthält fünfmal mehr Schwefel als Magnesium und vierzigmal mehr Schwefel als Eisen.
  3. Schwefelverbindungen wurden schon im Mittelalter genutzt, um Lebensmittel länger haltbar zu machen.




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